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Krodotal/Diakonissen-Mutterhaus: Die Ansiedlung im Krodotal (Schulenrode) gehört zu den Ältesten der Umgebung. Das Tal ist geheimnisumwittert. Es gibt die Fundamente einer alten Kirche aus dem 11. Jahrhundert und die Nachricht von einem Wall, der das Tal abgeschlossen hat. Der Name ist im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Tourismus entstanden in Anlehnung an den Götzen Krodo, der auf dem Burgberg gestanden haben soll. Der Komplex des Diakonissen-Mutterhauses entstand aus einer Schenkung der Familie –Siemens. Nach der Vertreibung aus dem Osten nach dem 2. Weltkrieg fanden hier Diakonissen eine neue Heimstatt. Die Anlage beinhaltet heute neben der Bugenhagenkapelle eine Reihe von Funktionsgebäuden.